24.02.2006

von Sukhothai nach Nakhonpatom

Wieder stand ein beschwerlicher Tag mit ca. 580 km vor uns. Und wieder mussten wir um 7,00 Uhr beginnen, um im Sukhothai-Historical-Park vor den Touristenbussen anzukommen. Es hatte sich gelohnt, sogar den Sonnenaufgang konnten wir in den Tempelanlagen erleben. Von Sukhothai ging es dann über Kamhaeng Phet - Nakhon Savan - Sugburi - Ayutthaya nach Nakhonpatom. 
 

 


Sukhothai 

Sukhothai war der nördlichste Stützpunkt des Khmer-Reiches und erlebte seine Blütezeit lange bevor die Thai in größerer Zahl von Norden einwanderten. In der ersten Hälfte des 13. Jh., als die Macht der Khmer zu schwinden begann, vereinigte ein Heeresführer der Thai, der spätere König Indradit, verschiedene Truppen, überwältigte die Khmer und gründete 1238 das Königreich Sukhothai. Das heutige Alt-Sukhothai wurde von der thailändischen Regierung zum historischen Nationalpark erklärt

Wat Mahathat 

Sukhothais wichtigstes buddhistisches Kloster, Wat Mahathat, lag neben dem Königspalast und umfasst eine Fläche von ca. 400 m². Der Bau des Tempels wurde von König Indradit veranlasst und erst im Jahr 1345 unter König Lu Thai vollendet.

Wat Si Sawai

Der im Khmer-Stil errichtete südwestlich des Wat Mahathat gelegene Tempel Si Sawai war vermutlich einst dem Hindu-Gott Shiva geweiht. Drei restaurierte Prang, die teilweise noch originale Stuckdekorationen zeigen, stehen hinter den Überresten des Hauptheiligtums aus dem 15. Jh.

Wat Traphang Ngoen

Unmittelbar hinter dem Wat Mahathat liegt dieser Tempel, dessen Hallen sich um einen großen Teich gruppieren.


Wat Sra Sri und
Tra Pang Tra Kuan

Der malerisch auf einer Insel nordwestlich des Wat Mahathat gelegene Tempel vermittelt einen Eindruck von der hohen Entwicklungsstufe der Sukhothai-Architektur. Vor dem Chedi thront ein großer, sitzender Buddha, vor dem wiederum die Säulen des zerstörten Viharn in den Himmel ragen.



Wat Sorasak

Der Wat Sorasak wurde 1412, also in der Spätzeit des Sukhothai-Reichs errichtet. Der zerfallende Chedi in singhalesischen Stil wird von 25 Elefanten getragen.

 

Bang Pa Inn

auf Bang Pa Inn war ich sehr gespannt, leider konnten wir den Tempel nur von außen sehen, da am gleichen Tag der spanische König dort zu Besuch war, dadurch bedingt wurde der gesamte Tempelbereich gesperrt. Mit einer Seilbahn kommt man über den Fluss auf die gegenüberliegenden Insel. Dort liegt der Palast Wat Nivet Thamprawat. Der Tempel ist seltsamerweise im gotische Stil einer christlichen Kirche erbaut.


Ayuttha

Ayuttha, der Nachfolgestaat Sukhotais, wurde 1350 von König Ramatibodi I. (1350-69) gegründet. Die einstige Hauptstadt, heute eine der eindruckvollsten Ruinenstädte des asiatischen Kontinents, liegt in der weiten fruchtbaren Ebene des Menam Chao Phraya an einer Fluss-Schleife. Zu Beginn des 15. Jh. wurde Sukhotai unterworfen und das Khmer-Reich besiegt bzw. zum Vasallen degradiert. Leider hatten wir nur sehr wenig Zeit zur Besichtigung der Ruinenstadt und konnten nur 2 Tempel besichtigen.

Wat Raja Burana

in den Resten der um 1425 im Khmerstil errichteten Tempelanlage findet man eine mit Baumwurzeln überwachsene Kalksteinmaske.


Wat Yai Chai Mongkol

Der Wat Yai Chai Mongkol besteht aus einem mächtigen, quadratischen Chedi, welcher von vier kleineren Chedis an den Eckpunkten umgeben ist. Der große Chedi ist über eine Treppenalage (sehr steil) von innen zu besichtigen.

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